Schon ab dem 11. Jh. wurde der Übergang an der Zschopau durch ein Kastell gesichert. Im 14. Jh. wurde der Ort in einer Urkunde unter dem Namen Sleten oder Slatin, als Lehen des Friedrich und Bernhard von Schönburg Hassenstein, Preßnitz und Schlettau erwähnt. Erst Mitte des 15. Jahrhunderts sind die ersten städtischen Rechte belegt und 1515 wurde Schlettau freie Bergstadt. Aufgrund der verkehrswichtigen Lage an der Salz- und Silberstraße kam es später unter wettinische Herrschaft.
Das dominierende Schloß verfiel und wurde erst Ende des 19. Jahrhunderts renoviert. 1930 ging das Schloss Schlettau in den Besitz der Stadt über, so wie es heute noch ist.
1889 erfolgte mit der Eröffnung der Bahnstrecke Annaberg-Buchholz Süd–Schwarzenberg der Anschluss an das sächsische Bahnnetz.
Die lange Geschichte der Stadt wird in diesem Jahr ausgiebig gefeiert.
Besuchen Sie doch einmal am Wochenende vom 26. bis 28. Juni die Stadt und ihr Schloß.