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Sächsisches Industriemuseum Industriemuseum Chemnitz
Zwickauer Straße 119
09112 Chemnitz

Phone: 0371 3676140
Fax: 0371 3676141


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25.04.2020 - 04.11.2020
MaschinenBoom.

Sachsen - Wiege des deutschen Werkzeugmaschinenbaus

In der Schauplatzausstellung „MaschinenBoom“ geht es um die Fragen: Was ist eine Maschine und welche Rolle spielen Maschinen im Leben der Menschen? Ausgewählte Exponate verdeutlichen markante Entwicklungen und die wechselvolle Geschichte des sächsischen Maschinenbaus. Deutlich wird, dass Sachsen nicht nur die Wiege des deutschen Werkzeugmaschinenbaus ist, sondern hier seit über zwei Jahrhunderten weltweit gefragte Maschinen konstruiert und produziert werden -  vom filigranen Uhrwerk aus Glashütte bis zum Hightech-Bearbeitungszentrum aus Chemnitz.

Die Ausstellung nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise zu den Stationen der sächsischen Maschinenbaukunst, von den ersten Maschinen aus der Pionierzeit bis zu zeitgenössischen Utopien „menschenleerer Werkhallen“ im Zeitalter der Industrie 4.0. Bereits im frühen 20. Jahrhundert präsentiert sich Sachsen mit ersten selbst entwickelten Maschinen auf Weltausstellungen und wird zum gefragten Exporteur.

Der Maschinenbau boomt: Fabriken für Maschinen und Maschinenbau entstehen, in denen Textil-, Dampf-, Werkzeug- und andere Maschinen „Made in Sachsen“ gefertigt werden. Für die Gäste wird erlebbar, wie die Menschen im Laufe der Zeit Maschinen perfektionierten und wie der Maschinenboom ihren Alltag revolutionierte. Dabei wird auch der zunehmende Einfluss der Maschinen auf das menschliche Leben thematisiert.

Begleitet wird die Ausstellung von einem museumspädagogischen Programm, das die Ostdeutsche Sparkassenstiftung und die Sparkasse Chemnitz fördern. Hier erfahren Kinder und Jugendliche unter anderem von den verschiedenen Einsatzgebieten der Maschinen in Beruf und Freizeit sowie vom Konstruktionsprozess und können selbst zum Tüftler und Bastler werden.

Das Industriemuseum Chemnitz lädt seine Besucherinnen und Besucher ein zu einem Streifzug durch 220 Jahre sächsische Industriegeschichte. Wie sehr sich Sachsen von den Anfängen der Industrialisierung bis heute verändert hat, wird auch am hiesigen, Anfang des 20. Jahrhunderts erbauten, Gebäudekomplex deutlich. Dieser diente bis 1982 als Gießerei- und Maschinenhalle der Werkzeugmaschinenfabrik Hermann und Alfred Escher AG und wurde von 1999 bis 2002 aufwendig saniert und punktuell ergänzt; ein besonders geeigneter Ort, um Industriegeschichte zu erleben.

Lage

Zeit

Montag geschlossen
Dienstag - Freitag 09.00 bis 17.00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertag 11 bis 15 Uhr

Preis

Besuch Dauerausstellung 7,00 €
Ermäßigt 4,00 €
Kinder bis 18 Jahre, Schüler über 18 Jahre mit gültigem Schülerausweis, Mitglieder des Fördervereins Industriemuseum Chemnitz e. V. und Mitarbeiter des Industriemuseums Chemnitz frei

Weitere Informationen zum Industriemuseum Chemnitz